Michael Jackson
In meinem nächsten Leben wäre ich gerne ein Archäologe. Weil, dann würde ich Michael Jackson wieder ausgraben. Nicht nur, weil ich total neugierig wäre, was an seinem Körper nach so vielen Jahren noch nicht abgebaut ist, wie haltbar beispielsweise eine Plastiknase so ist, sondern auch, weil ich total reich werden würde. Ein güldener Sarg, Himmel! Hat er nu ja auch nix mehr von. Man sagt ja immer, dass man schließlich nichts mitnehmen könne in die andere Welt. Man kann. Und wenn man sich eben den Sarg vergolden lässt.
Wenn man sich das Spektakel im Staple Center anschaut, fragt man sich doch, wer das eigentlich alles organisiert hat. Und wer davon profitiert.
Michael Jackson, King of Pop, öffentliche Kunstgestalt von Geburt an, so unendlich einsam hinter seinen Sonnenbrillen und dem medizinischen Mundschutz. Das muss echt bitter sein, von Millonen von Fans als Persönlichkeit geliebt zu werden, aber echte Liebe nur von seinem Schimpansen zu bekommen. Mich schüttelt das total.
Mich schüttelt auch diese Zeremonie total. Das ist wie ein plattgefahrener Waschbär am Straßenrand, man ist angeekelt, kann aber auch nicht wegschauen. Da liegt er da nun, in diesem Goldsarg, ohne Hirn, lässt sich schutzlos beglotzen und betrauern von völlig Fremden, deren Unterstützung er zu Lebzeiten echt mehr gebraucht hätte, und von Prominenten, die dieses Event dazu nutzen, ihre eigene Popularität zu steigern. Ich persönlich bin ja schon froh, dass sie den Goldsarg wenigstens geschlossen lassen. Ehrlich!
Nicht, dass das jetzt missverstanden wird. Es tut mir ja auch leid um ihn. Ehrlich. Aber mehr um sein Leben, denn um seinen Tod.
Wenn man sich das Spektakel im Staple Center anschaut, fragt man sich doch, wer das eigentlich alles organisiert hat. Und wer davon profitiert.
Michael Jackson, King of Pop, öffentliche Kunstgestalt von Geburt an, so unendlich einsam hinter seinen Sonnenbrillen und dem medizinischen Mundschutz. Das muss echt bitter sein, von Millonen von Fans als Persönlichkeit geliebt zu werden, aber echte Liebe nur von seinem Schimpansen zu bekommen. Mich schüttelt das total.
Mich schüttelt auch diese Zeremonie total. Das ist wie ein plattgefahrener Waschbär am Straßenrand, man ist angeekelt, kann aber auch nicht wegschauen. Da liegt er da nun, in diesem Goldsarg, ohne Hirn, lässt sich schutzlos beglotzen und betrauern von völlig Fremden, deren Unterstützung er zu Lebzeiten echt mehr gebraucht hätte, und von Prominenten, die dieses Event dazu nutzen, ihre eigene Popularität zu steigern. Ich persönlich bin ja schon froh, dass sie den Goldsarg wenigstens geschlossen lassen. Ehrlich!
Nicht, dass das jetzt missverstanden wird. Es tut mir ja auch leid um ihn. Ehrlich. Aber mehr um sein Leben, denn um seinen Tod.
svashtara - 7. Jul, 20:35




