Wäre irgendwie blöd,
diesen Beitrag mit Mittwochmorgen zu überschreiben. Obwohl das ja genau zutreffen würde.
Meine gestrige Ikea-Ausbeute sprengt alle Grenzen des bisher gekannten. Langsam könnten die mich wirklich zum Superkunden machen. Netterweise lieferte mir die Gesellschaft gleich heute morgen das neue Bett, den neuen Schrank und die neue Kommode, während ich gestern Bettwäsche, Vorhänge, Teelichthalter, Kerzen, Bilder und Rahmen, Regalböden, Sitzkissen, Lampen und diversen anderen Kleinkram gleich mitgenommen habe.
Dass man Dinge kaufen kann, musste ich erst mal lernen. Ich glaube, das liegt uns irgendwie in den Genen, nach so vielen Jahren Misswirtschaft. Langsam gewöhne ich mich dran, meine Socken nicht zu stopfen, sondern einfach neue zu kaufen, wenn die alten einem schweizer Käse in mehrfacher Hinsicht immer ähnlicher werden.
Eigentlich blogge ich auch nur, weil mich eine gewisse lähmende Langeweile erfasst hat. Das ist selten. Meistens tritt Langeweile nur dann auf, wenn ich enorm viel zu tun habe und nicht genau weiß, wo ich anfangen soll. Meine Liste ist lang und länger, nicht nur, dass ich die Möbel aufbauen sollte, ich muss noch eine Geschichte schreiben, die seit Tagen schon meinen Kopf verstopft und endlich rauswill, ich sollte heute ins Büro fahren, zwei Hunde versorgen und auspowern, die Wäsche will gebügelt werden, das Auto braucht mal wieder eine Grundreinigung, ach, und davon, dass ich ja auch langsam mal packen sollte, will ich gar nicht erst reden. Ich bin überfordert.
Wenn es ein Gefühl gibt, das ich sehr genau kenne, dann ist das die Überforderung. Neben der Angst und der Sehnsucht fühle ich kaum was anderes. Manchmal, seltener, Liebe, und in wenigen kurzen Augenblicken auch Zufriedenheit. Eigentlich keine schlechte Ausbeute für ein Leben. Könnte schlimmer sein. Trotzdem, das letzte crazy thing habe ich seit Jahren schon nicht mehr done. Ich werde alt, ich überrasche mich nicht mehr wirklich.
Wie dem auch sei, ich will nicht undankbar erscheinen. In einigen Tagen bin ich hier weg, dann jubele ich auf dem Songcontest Deutschland zu, das ist bei mir immer so, ich entwickle das Gefühl für Heimat immer zu demjenigen Land, in dem ich mich gerade nicht befinde.
Und dann, einige Tage weiter, werde ich in kräftigen Zügen durch die Adria schwimmen.
Meine gestrige Ikea-Ausbeute sprengt alle Grenzen des bisher gekannten. Langsam könnten die mich wirklich zum Superkunden machen. Netterweise lieferte mir die Gesellschaft gleich heute morgen das neue Bett, den neuen Schrank und die neue Kommode, während ich gestern Bettwäsche, Vorhänge, Teelichthalter, Kerzen, Bilder und Rahmen, Regalböden, Sitzkissen, Lampen und diversen anderen Kleinkram gleich mitgenommen habe.
Dass man Dinge kaufen kann, musste ich erst mal lernen. Ich glaube, das liegt uns irgendwie in den Genen, nach so vielen Jahren Misswirtschaft. Langsam gewöhne ich mich dran, meine Socken nicht zu stopfen, sondern einfach neue zu kaufen, wenn die alten einem schweizer Käse in mehrfacher Hinsicht immer ähnlicher werden.
Eigentlich blogge ich auch nur, weil mich eine gewisse lähmende Langeweile erfasst hat. Das ist selten. Meistens tritt Langeweile nur dann auf, wenn ich enorm viel zu tun habe und nicht genau weiß, wo ich anfangen soll. Meine Liste ist lang und länger, nicht nur, dass ich die Möbel aufbauen sollte, ich muss noch eine Geschichte schreiben, die seit Tagen schon meinen Kopf verstopft und endlich rauswill, ich sollte heute ins Büro fahren, zwei Hunde versorgen und auspowern, die Wäsche will gebügelt werden, das Auto braucht mal wieder eine Grundreinigung, ach, und davon, dass ich ja auch langsam mal packen sollte, will ich gar nicht erst reden. Ich bin überfordert.
Wenn es ein Gefühl gibt, das ich sehr genau kenne, dann ist das die Überforderung. Neben der Angst und der Sehnsucht fühle ich kaum was anderes. Manchmal, seltener, Liebe, und in wenigen kurzen Augenblicken auch Zufriedenheit. Eigentlich keine schlechte Ausbeute für ein Leben. Könnte schlimmer sein. Trotzdem, das letzte crazy thing habe ich seit Jahren schon nicht mehr done. Ich werde alt, ich überrasche mich nicht mehr wirklich.
Wie dem auch sei, ich will nicht undankbar erscheinen. In einigen Tagen bin ich hier weg, dann jubele ich auf dem Songcontest Deutschland zu, das ist bei mir immer so, ich entwickle das Gefühl für Heimat immer zu demjenigen Land, in dem ich mich gerade nicht befinde.
Und dann, einige Tage weiter, werde ich in kräftigen Zügen durch die Adria schwimmen.
svashtara - 7. Mai, 09:42




